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Gallery :: Lotus 40
So ein aussergewöhnliches Modell verdient auch eine aussergewöhnliche Anstregung beim Bau. Allein die Motorattrappe mit dem fantastischen Krümmergewürm ist ein kleines "Projekt" für sich selbst. Die Auspuffanlage wurde "metallisiert" und anschliessend patiniert, um Hitze- und Russauswirkungen darzustellen. Die gelben Zylinderkopfdeckel wurden ebenfalls behandelt, um nicht wie "frisch aus der Fabrik" zu wirken. Zusätzlliche Details stellten die Öleinfüllkappen aus Weissmetall- und Fotoätzteilen dar, die diese Teile noch interessanter aussehen liessen.
Ein weiteres Highlight des Kits stellte das tolle Armaturenbrett dar.Um die volle optische Wirkung zu erzielen, wurde es zunächst mit semimatt schwarz geairbrusht. Nach dem Durchtrocknen wurde es sanft überpoliert, um die verchromten Armaturenringe zum Vorschein zu bringen. Zusätzliche Details waren die kleinen roten Folienbeschriftungen.
Bei der Gestaltung der Fahrerfigur kam es mir auf ein möglichst realistisches Erscheinungsbild an, der Helm sollte nicht zu sehr glänzen. Daher erfolgte die Lackierung in semimatt schwarz, welches hinterher auf eine mittlere Glanzstufe aufpoliert wurde. Das Mundtuch des Fahrers wurde durch Schattierungstechnik so gestaltet, dass die Konturen des Gesichts wieder zum Vorschein kamen. Etwas tricky war das Verbauen der vorbildgerecht schwarzen Gurte, mit etwas "Geduld und Spucke" liess sich das Gurtssytem jedoch so bauen, dass es vom Befestigungspunkt am Body halbwegs "unter Spannung" auf die Fahrerfigur übergeht.
Der Body wurde in original "Lotus british racing green" lackiert. Die richtige Farbe wurde lange im Vorfeld mit Karl-Heinz Hornberg abgestimmt. Während des Baues korrespondierte ich wegen einiger Details wie den schwarzen Gurten oder den quer sitzenden Tankdeckeln mit Karl-Heinz, der mir hier noch die letzten Infos gab, dafür herzlichen Dank.
Die auf der Fronthaube zu montierenden Fotoätzschnellverschlüsse wurden separat lackiert und nach dem Klarlacken aufgebracht, dabei wurden die winzigen drei Schräubchen, die sich auf jedem Verschluss finden, mit Chromfarbe betont. Die Scheinwerferverglasungen passten so klasse, dass sie mir zum Vertapen zu schade waren. Stattdessen brachte ich als zusätzliches Detail vier fotogätzte Befestigungsschrauben auf. Beim Rückspiegel entschied ich mich, auf die allzu fragile Konstruktion des Kits zu verzichten und verbaute eine stabilere Lösung, die dem Fahrbetrieb standhalten kann. Der ebenso etwas fragile Scheibenwischer des Kits wurde durch ein stabileres Teil aus unserem Superdetailset ersetzt.
Bei der Hochzeit von Schöler Striker 50 Chassis und Body wurde viel Aufmerksamkeit darauf verwandt, das Auge möglichst geschickt zu betrügen und das Auto - obwohl insgesamt etwas tiefer als das grosse Vorbild - möglichst realistisch auf den Rädern stehen zu lassen. Gut bewährt haben sich dabei die Raddurchmesser von 25 mm vorne und 27 mm hinten.
So, und nun viel Spass beim Geniessen der Fotos!
