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Gallery :: Corvette Grand Sport 1964
Warum fiel die Wahl gerade auf diese Version? Weil speziell diese eine Corvette dem Modellbau- Enthusiasten zahlreiche schöne und witzige Details anbietet, die es umzusetzen gilt: da wäre z. B. eine der ersten CB-Boxenfunkanlagen des Motorsports oder die batteriegetriebenen "Torpedo" -Rücklichterchen, die links und rechts auf dem Heck neben dem Differenzialöhlkühler angebracht waren. Irgendwie war bei dieser Corvette alles etwas anders, eine Herausforderung!
Referenz bietet das Buch "Corvette Grand Sport" von Dave Friedman, wirklich sensationell ist jedoch die Website www.racingicons.com, wo speziell die Restaurierung genau dieses Autos bis ins kleinste Detail dokumentiert wird.
Die Basis für diesen Body liefert der schöne Bausatz von Accurate.
Unser Modell wird im vorbildgerechten, selbst angemischten "Sebring Silver Bue" lackiert, die Decals stammen von VRM. Hier ein kurzer Überblick über die Detailarbeiten: alle vier Kotflügel wurden mit kleinen Verbreiterungsblechen aus 0,25 mm Plastiksheet versehen, die am Heck ins Plastik geprägen Öhlkühlerschläuche wurden verschliffen und durch "echtes" Material ersetzt.
Die "Schnauze" erfuhr einen vorbildgerechten Umbau. Dazu wurde eigens in Weissmetal ein neues Frontkühlergitter gefertigt und eingepasst. Dieses Teil ist mittlerweile bei "Automobil Miniaturen" als Zubehör erhältlich. Die kleinen weissen "Torpedo"-Rücklichter am Heck entstanden aus einem Flugzeug-Raketenset von Hasegawa. Die CB-Antenne auf dem Dach kommt aus dem Zubehör. Bei den über Kreuz auf dem Dach angebrachten Klebestreifen handelt es sich beim Original um Kupfertape zur Antennenerdung. Das Thema "CB-Funk" setzt sich auch im Interieur des Fahrzeuges fort: unser Fahrer spricht gerade in sein Mikrofon, welches mittels Spiralkabel mit dem CB-Funkgerät (enstand aus einer Autobatterie) unter dem Armaturenbrett verbunden ist!
Jede Menge Kniffelarbeit lag bei der Gestaltung der Motorhaube an: Die fotogeätzen Lüftungslamellen sind aus butterweichem Messing, wofür der Hersteller Accurate eigentlich erschlagen gehört, letztendlich klappt´s dann aber doch irgendwie. Vor den Lüftungsöffnungen sassen zwei Anschlüsse für Zusatzscheinwerfer. Diese winzigen Teilchen wurden aus 0,25 mm Plastikprofil scratch gebaut. Bei soviel Aufwand versteht sich von selbst, dass die ins Plastik geprägten Lederriemchen und Halteleine selbstgebauten Ausgaben dieser Teile weichen mussten.
Auch die Auspuffendrohre erhielten zwei vorbildgerecht dicke "Pötte" und allerlei dünnste Schlaufen aus 3 M -Folie, die eine (wie beim Vorbild) gefederte Montage simulieren.
Einmal mehr stehen so einem Auto richtig "fette Pellen" sehr gut, in diesem Fall als Ausnahme übringends vorbildgerecht von Firestone.
Als Chassis kam ein Schöler Striker 48 zum Einsatz.
